Neuigkeiten aus Michelau

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21.03.2004

Einiger Teilnehmer des Workshops mit Claudia Rahlf in der Bildmitte
Einiger Teilnehmer des Workshops mit Claudia Rahlf in der Bildmitte

Vorhandene Kräfte bündeln

 

Zabelstein aktiv beriet über Erscheinungsbild

 

Zabelstein aktiv bündelt die Kräfte, steigert die Attraktivität, um damit die Region in eine sichere Zukunft zu führen. Dieser Satz ist der Beginn des Leitbildes, dass sich der im November gegründete Tourismusverband „Zabelstein aktiv“ am vergangenen Wochenende im Rahmen erarbeitet hat. Darin heißt es weiterhin, dass die eigenständigen Merkmale der Region bewahrt werden sollen und die Bestrebungen des Vereines Arbeitsplätze sichern sowie ein Klima für neue Investitionen schaffen sollen.

 

Das Leitbild war eines der wichtigsten Ergebnisse des Kreativ-Workshops zur Logo-Entwicklung, der unter der Leitung der Münchner Marketingexpertin Claudia Rahlf im Rathaus Michelau statt gefunden hatte. Initiiert wurde dieser durch den ersten Vorstand von „Zabelstein Aktiv“, Michael Wolf aus Falkenstein unter der Mithilfe von Frau Mauer von der Ländlichen Entwicklungsgruppe Unterfranken am Landwirtschaftsamt Bad Kissingen/Bad Neustadt.

 

Rahlf stellte zu Beginn der Veranstaltung heraus, dass der eigentlichen Logoentwicklung weit reichende Vorüberlegungen vorausgehen müssen. In diesem Zusammenhang sprach sie auch die Bedeutung der Corperate Identity, sprich des eigenen, möglichst einheitlichen und konsistenten Erscheinungsbildes an. Mit Hilfe dieser könne man nicht nur sein Image gestalten und den Widererkennungswert steigern, sondern auch die Motivation und das Zusammengehörigkeitsgefühl der eigenen Mitarbeiter verstärken. Selbst eine Kostenersparnis, etwa im Bereich der Werbung, scheint denkbar. Einigkeit herrschte, dass man in der heutigen Zeit nur dann Erfolg haben kann, wenn man sich seiner eigenen Stärken bewusst ist und diese forciert. Damit war die Notwendigkeit das Profil von „Zabelstein aktiv“ zu definieren gegeben. Die Teilnehmern, unter ihnen auch Bürgermeister Siegfried Ständecke, Leiterin der Touristinformation Gerolzhofen Beate Glotzmann, Bettina Winter als Vertreterin der Tourismus-Abteilung des Landratsamtes Schweinfurt sowie Dietmar Kordowich, besannen sich zum einen auf die einzigartige Natur um den Zabelstein herum. Die Stärken liegen klar in der schönen Landschaft, ein wahres Wanderparadies, dem trockenen Klima und auch der Ruhe. Weiterhin ist die Region zentral gelegen und auch die Geschichte mit ihren zahlreichen Sagen bietet in den Augen vieler ein nicht zu verkennendes touristisches Potential. Prägend ist darüber hinaus auch der Weinbau vieler Direktvermarkter, deren kernige und vielseitigen Weine, sowie die Weinbergsidylle mit ihren kleinen Hüttchen in den Hängen. Des Weiteren galt es Schwerpunkte festzulegen, was die Region vermitteln möchte, dass Emotionen dabei eine wichtige Rolle spielen wurde den Beteiligten frühzeitig klar.

 

Wer sich präsentieren will, der muss wissen welche Zielgruppe er ansprechen möchte.

Heute ist die Generation 40+ aus der näheren Umgebung, welche vor allem das überaus faire Preis-Leistungs-Verhältnis schätzen das eine Standbein, Naturliebhaber, Wanderer und Radfahrer welche in der Region Urlaub machen, das andere. In Zukunft sollen verstärkt junge Aktivurlauber und Familien aber auch Senioren und Qualitätsbewusste Besucher in die Gemeinden um den Zabelstein gezogen werden. Das Risiko, dass die einzelnen Besuchertypen dabei in Konflikt kommen, muss dabei minimiert werden, so sollte man etwa sportlichen Mountainbiker eigene Strecken anbieten können, damit diese nicht Wanderer und auch sich selbst gefährden. Sowohl Rahlf als auch die beiden Vertreter der Tourismuseinrichtungen ermutigten die Anwesenden in diesem Zusammenhang auch Daten zu erfassen, welche die Gäste charakterisieren können.

 

Die Überlegungen der Gruppe befassten sich auch damit, ob ein Slogan erwünscht ist, Ansätze für eine entsprechende Formulierung wurden gesucht.

 

Dass am Ende des Tagesworkshops ein Endprodukt in Form eines fertigen Logos zur Verfügung steht, wurde nicht erwartet. Auf Grund der nun vorhandenen Überlegungen und bereits gewagten weiteren Schritten, ist aber zu erwarten, dass die junge Vereinigung in naher Zukunft ein Erkennungszeichen präsentieren wird.



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